Internationale Trends

Welche Rolle spielt Intermodalität weltweit? Welche Nutzungsmuster lassen sich in Städten außerhalb Deutschlands identifizieren? Können internationale Ansätze auf deutsche Städte übertragen werden?
Im Projekt beschäftigen sich die Wissenschaftler des DLR neben den Entwicklungen in Deutschland auch mit internationalen Trends urbaner Mobilität. Denn: funktionierende Konzepte lassen sich oft auch auf andere Städte übertragen, geben Hinweise auf mögliche zukünftige Trends und zeigen zugleich, welche Lehren sich aus der Umsetzung ziehen lassen.
Im Fokus stehen Städte, in denen intermodales Mobilitätsverhalten bereits heute verbreitet ist. Analysiert wird sowohl die Struktur des Verkehrsangebots als auch der –nachfrage. Die nach unterschiedlichen Kriterien ausgewählten Referenzstädte Kopenhagen, Paris und Tokyo repräsentieren unterschiedliche Stadttypen. Die Städte unterscheiden sich beispielsweise hinsichtlich der Einwohneranzahl, der Verkehrsmittelnutzung sowie im Hinblick auf Intermodalität und erlauben somit Rückschlüsse auf andere Städte. Die Untersuchungen in den Referenzstädten erweitern das Verständnis darüber, welche Rolle Intermodalität in Zukunft spielen kann.
Eine kontextsensitive Analyse der Rahmenbedingungen in den Referenzstädten ist wichtig, um die Entwicklung hin zu einem intermodalen Verkehrssystem zu verstehen. Daher wird eine Kombination quantitativer und qualitativer Methoden gewählt: Dies umfasst sowohl Datenanalysen als auch Workshops mit internationalen Experten, um die Ergebnisse zu plausibilisieren, einzuordnen und Perspektiven für ein intermodales Verkehrssystem der Zukunft zu entwickeln. An dieser Stelle wird eine Verbindung zum in Deutschland stattfindenden Praxis-Dialogforum hergestellt, welches der Vernetzung verschiedener Stakeholder dient.

Ansprechpartner zu diesem Themenfeld:

Dipl.-Volkswirt Mirko Goletz
E-Mail: Mirko.Goletz@dlr.de

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