Dialog mit der Praxis

Welchen Stellenwert nimmt Intermodalität in deutschen Städten aus Sicht der Praxis (z.B. Stadt- und Verkehrsplaner oder Mobilitätsdienstleister) heute schon ein? Welche umsetzungsrelevanten Erfahrungen sind wichtig und übertragbar? Wie weit fortgeschritten sind die Entwicklungen in Deutschland im internationalen Vergleich?
Im Projekt „Urbane Mobilität“ wird auch ein Praxisdialog erfolgen, der die wissenschaftlichen Arbeiten begleitet. In diesem werden Intermodalität und die entwickelten Konzepte mit Akteuren der Praxis evaluiert und bewertet. Dafür werden die Treiber und Hemmnisse von Intermodalität mit den Praxispartnern identifiziert. Mögliche Treiber könnten zum Beispiel eine verbesserte Verknüpfung bislang getrennter Informationen sein, etwa die Zusammenführung von Fahrplänen unterschiedlicher Verkehrsmittel. Ebenso könnte der vereinfachte Zugang zu unterschiedlichen Verkehrsmitteln wie Carsharing-Fahrzeugen oder auch der erleichterte Übergang durch integriertes Ticketing ein Treiber sein. Die eben genannten Punkte können aber auch als Hemmnisse für Intermodalität identifiziert werden, sollten sie nicht oder nur unzureichend vorhanden sein.
Zu den Kooperationspartnern zählen Vertreter der Verkehrsverbünde in den Städten der Fallstudien sowie Akteure des Staates, der Wirtschaft und der Gesellschaft. Der Fokus des Dialogs wird auf Deutschland und den beiden Untersuchungsstädten Berlin und Hamburg liegen.
Die Kooperationspartner werden über den gesamten Projektzeitraum in das Projekt eingebunden. Inhalte und Zwischenergebnisse werden direkt mit den Praxispartnern diskutiert und weiterentwickelt, um zum einen die Umsetzbarkeit und Praxistauglichkeit zu prüfen und zum anderen Anforderungen seitens der Praxis direkt in die Entwicklung mit einfließen zu lassen. Darüber hinaus finden gemeinsame Workshops zum Austausch und Wissenstransfer statt.

Ansprechpartner zu diesem Themenfeld:

Dipl.-Volkswirt Mirko Goletz
E-Mail: Mirko.Goletz@dlr.de

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